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Sep 20, 2021 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Die kurzfristigen Risiken scheinen sich zu häufen.

WEEKLY

Zusammenfassung I 5 things to know

  1. Die kurzfristigen Risiken scheinen sich zu häufen. Die Sorgen über die Ausbreitung der Delta Variante, die weiterhin bestehenden Lieferkettenengpässe, der Regulierungsdruck in China und die mögliche Liquiditäts-reduktion der Federal Reserve belasten die Stimmung am Börsenparkett. Im Vereinigten Königreich sind die Einzelhandelsumsätze den vierten Monat infolge gesunken, die schwächste Serie seit 1996.
  2. Positionierung vor der Fed-Sitzung treibt die Börsen nach unten. Kurz vor der geldpolitischen Sitzung der US-amerikanischen Notenbank scheinen Investoren ihre Positionen in risikoreichen Anlagen reduziert zu haben. Der deutsche DAX und amerikanische Dow Jones fielen in der vergangenen Woche jeweils auf zweimonatige Tiefen, während der US-Dollar marginal aufgrund steigender Renditen aufwerten konnte.
  3. Anstieg der Gaspreise treibt die Angst vor der Stagflation an.  Ein kälterer Winter könnte die bereits hohen Preise für Erdgas und Flüssiggas weiter ansteigen lassen. Bereits jetzt sind die Gaspreise für private Haushalte in Deutschland auf einem 5-Jahres-Hoch. Laut den US ICE Futures sind die Preise seit Monatsbeginn um 50 Prozent gestiegen. Dies treibt die Inflation weiter an und könnte die Wirtschaft dämpfen.
  4. Nicht nur die US-Notenbank ist für die Märkte wichtig. Ein Blick auf die wichtigste Fiskalpolitik der Welt. Ohne den momentan debattierten Infrastrukturplan ($550 Mrd.) und das "Reconciliation" Paket ($2,7 Bln.) der Demokraten würde die Wirtschaft laut Berechnungen von Oxford Economics in 2022 um 0,7% und in 2023 um 1,2% schwächer wachsen als angenommen. Die Veränderung des Budgetdefizits in Relation zum Wirtschaftspotenzial, kurz der Fiskalimpuls, wird so schwach sein wie noch nie in den letzten 20 Jahren.
  5. Ankündigung der Liquiditätsreduktion doch erst im November? Die Erholung der größten und zweitgrößten Volkswirtschaften der Welt hat jüngst an Kraft verloren. Diese Tatsache allein könnte ausreichen, um die geplante Ankündigung der Liquiditätsreduktion der US-Notenbank um einige Wochen zu verzögern. Nichtsdestotrotz bleiben die Märkte vor der Sitzung der Federal Reserve am Mittwoch angespannt. Unter anderem auch aufgrund der neuen Zins- Inflations- und Wirtschaftsprognosen der Notenbank, welche zum ersten Mal auch die Zahlen für 2024 beinhalten werden.
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