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Tägliche Marktberichte

Dez 10, 2019 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Anspannungen regieren 

USD

EUR USD (1,1065)
Anspannungen und die fehlende Bereitschaft der Investoren vor den dieswöchigen Risikoereignissen größere Positionen einzugehen limitieren die Bewegungen am Devisenmarkt. Da Ökonomen von keinen Zinsveränderungen bei den geldpolitischen Treffen der US-amerikanischen (Mittwoch) und europäischen (Donnerstag) Zentralbank ausgehen, bleibt die Aufmerksamkeit weiterhin auf den politischen Entwicklungen. Insbesondere die anstehende US-Zollerhöhung auf chinesischen Waren im Wert von knapp 160 Milliarden US-Dollar bleibt Investoren ein Dorn im Auge. Denn obwohl sich der US-amerikanische Landwirtschaftsminister Sonny Perdue optimitisch über die mögliche Absage der Zollerhöhung äußerte, bleibt die Unruhe in den Märkten weiterhin vorhanden.

An der Datenfront scheint der gestern veröffentlichte Sentix-Konjunkturindex nach dem zweiten monatlichen Anstieg infolge auf eine Stabilisierung in der Eurozone hinzudeuten. Hoffnungen auf eine erneute Wirtschaftsbelebung könnten mit den heutigen deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen entfacht werden. Ein wirklicher Volatilitätsanstieg ist vor den beiden Zinsentscheidungen und der britischen Neuwahl am Donnerstag jedoch kaum zu erwarten.

GBP

EUR GBP (0,8410)
Die parlamentarischen Neuwahlen am Donnerstag werden wohl die letzte Möglichkeit darstellen, den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu verhindern. Dieses Szenario scheint basierend auf diversen Umfragen, welche eine konservative Mehrheit prognostizieren, jedoch immer unwahrscheinlicher. Investoren zeigen sich zunehmend erfreut. Anleger erachten ein von den Tories geführtes Parlament als die marktwirtschaftlichere Alternative und treiben das Pfund erneut nach oben. So kurz vor den Neuwahlen wird auch die heutige Veröffentlichung des britischen Bruttoinlandsprodukts nur die Nebenrolle spielen.

CHF

EUR CHF (1,0930)
Noch fehlt den Investoren der Mut sich auf risikoreiche Währungen zu stürzen. Inmitten der Zinsentscheidungen der Fed und EZB, der Neuwahl in Großbritannien und der möglichen US-Zollerhöhung ist die Anspannungen an den Märkten zu spüren. Der Euro verzeichnet angesichts der erhöhten Unsicherheiten einen leichten Rücksetzer, notiert jedoch auch weiterhin in dem seit September anhaltenden Aufwärtstrend.

PLN

EUR PLN (4,2880)
Ein unerwarteter Anstieg des europäischen Verbrauchervertrauens und eine verbesserte deutsche Handelsbilanz verhelfen dem Euro zu einem positiven Wochenbeginn. Neue Impulse erhält das Währungspaar mit der US-amerikanischen Zinsentscheidung am Mittwoch. Nach oben fungieren die Level um 4,30 und 4,32 als Barrieren erneuter Aufwärtsbewegungen.

HUF

EUR HUF (331,65)
Wie angekündigt hält das psychologische Niveau um 330,00 die Erholungsversuche des Forints in Grenzen. Da die ungarischen Währungshüter keine Bereitschaft einer Zinsstraffung aufweisen, könnte ein Anstieg der heute veröffentlichten Inflation zu wiederholten Abwärtsbewegungen der zentraleuropäischen Währung führen.

CZK

EUR CZK (25,520)
Obwohl sich die Krone den dritten Tag infolge gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung festigen konnte, bleibt die Aufwertung für den weiteren Wechselkursverlauf ohne Bedeutung. Interessante charttechnische Entwicklungen gibt es erst bei einem Durchbruch der Bewegungsspanne zwischen 25,48 und 25,60 wieder.


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