Jetzt starten!

Tägliche Marktberichte

Dez 04, 2019 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Donald Trump hat keine Eile

USD

EUR USD (1,1075)
Der US-China Handelskrieg erhält neue Impulse und belässt China im Zentrum des Geschehens. Aufgrund der fehlenden Datenlage waren es am gestrigen Handelstag somit erneut zwei politische Ereignisse, welche Aufsehen erregt hatten. Neben der Kritik an dem französischen Präsidenten äußert sich Donald Trump ebenfalls über den derzeitigen Stand der US-China Handelsgespräche. Marktteilnehmer ziehen dabei einen pessimistischen Schlussstrich unter die Rede, nachdem sich der US-Präsident für ein Abkommen nach der Präsidentschaftswahl im November 2020 ausspricht. Ohne eine offizielle Frist für das Zustandekommen des im Oktober angekündigten Teilabkommens bleibt die Nervosität an den Märkten weiterhin vorhanden und wird durch das Näherrücken der Zollerhöhungsfrist am 15. Dezember verstärkt.
 
Die gestrige Abverkaufswelle an den Börsen macht erneut deutlich, wie viel an einem Abkommen zwischen den beiden Staaten abhängt. Insbesondere der Wirtschaftsausblick und die derzeitigen Währungsprognosen scheinen mit der Hypothese einer Entspannung an der Handelsfront zu arbeiten. Jegliche Abweichungen von dieser Annahme könnten die angeschlagene Wirtschaftsaktivität nach unten drücken und ein erneutes Aktivwerden der Fed und EZB provozieren. An dem heutigen Handelstag wechselt der Fokus wieder auf den genau beobachteten US-amerikanischen Konsumenten. Sowohl der ADP-Arbeitsmarktbericht als auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor werden als Leitindikatoren für die wichtigste Veröffentlichung der Woche, die Nonfarm-Payrolls am Freitag, gewertet werden.

Die Gemeinschaftswährung bleibt von den gestrigen Ereignissen unberührt und schleicht sich an die obere Grenze des Bewegungskorridors zwischen 1,0980 und 1,1090. Ein positiver Ausbruch mit Potenzial bis 1,1160 scheint jedoch noch nicht genug Momentum aufgebaut zu haben und bleibt aufgrund der erneuten Handelsanspannungen fraglich.

GBP

EUR GBP (0,8525)
Die gestern in den Märkten ersichtliche Dollar-Schwäche hilft dem Pfund zu einer Aufwertung. Sowohl die erwartete Volatilität für die nächsten sieben Tage, als auch die Wetten gegen die britische Währung haben sich am US-Termingeschäftsmarkt erneut erhöht. Dies macht das Währungspaar von neuen Schlagzeilen abhängig und könnte zu Überraschungen im Wechselkurs führen. Die einmonatige Bewegungsspanne zwischen 0,8470 und 0,8670 bleibt fürs Erste aufrechterhalten.

CHF

EUR CHF (1,0940)
Angesichts der erneut aufgeblühten Handelssorgen baut der Schweizer Franken die Gewinne des Montags noch mal aus. Das Währungspaar bricht unter die Unterstützung bei 1,0970 und nimmt nun die zweimonatige Aufwärtstrendlinie bei 1,0910 ins Visier. Aufgrund einer fehlenden Datenlage bleibt die heutige Wechselkursentwicklung weiterhin vom globalen Sentiment und den US-amerikanischen Veröffentlichungen abhängig.

PLN

EUR PLN (4,2820)
Regionale Investoren richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die polnische Zinsentscheidung. Obwohl sich Ökonomen keine Veränderung des Leitzinssatzes erwarten, bleibt die Lagebeurteilung der Zentralbank von Interesse. Aufgrund der polnischen  Abkühlungserscheinungen bleibt eine mögliche Zinssenkung in 2020 jedoch nicht auszuschließen. Kurzfristig könnte der EURPLN weiterhin im Bereich zwischen 4,27-4,32 konsolidieren.

HUF

EUR HUF  (331,65)
Die kurzfristige Erholung des ungarischen Forints scheint an Fahrt aufgenommen zu haben. Sollte im weiteren Verlauf der Aufwärtsbewegung das Niveau bei 331,20 durchbrochen werden, scheint Potenzial für Bewegungen bis zur neunwöchigen Unterstützung zu bestehen.

CZK

EUR CZK  (25,530)
Das zentraleuropäische Währungspaar bewegt sich auch am gestrigen Handelstag innerhalb der einmonatigen Bewegungsspanne (0,48 Prozent) zwischen 25,48 und 25,60.


Erhalten Sie tägliche Devisenmarktberichte

An fünf Tagen in der Woche bietet unser Newsletter tägliche Trends und Marktinformationen sowie welche wichtigen Ereignisse die Märkte beeinflussen könnten.