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Sep 27, 2021 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

China und die Fed bleiben im Fokus internationaler Investoren.

Weekly

  1. China und die Fed bleiben im Fokus internationaler Investoren. Zwei Themen dominierten die Geschehnisse am Börsenparkett in der letzten Woche. Die Ereignisse rund um den fallenden Immobilienkonzern Evergrande und die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Nach einer der größten Liquiditätsspritzen der chinesischen Notenbank seit Monaten nahm die Panik in Asien deutlich ab, auch wenn die am Donnerstag fällige Zinszahlung des Unternehmens dem Anschein nach nicht getilgt wurde. In den USA zeigen die neuen Prognosen der Fed auf drei Zinserhöhungen im Jahr 2023, wobei die Möglichkeit einer Straffung im nächsten Jahr weiterhin sehr wahrscheinlich bleibt.
  2. Ist die Rendite alles was zählt? Die Währungsmärkte werden derzeit durch die Rendite-entwicklung bestimmt. Valuten mit steigenden Zinsen und strafferen Notenbanken konnten sich den Unsicherheiten stellen und verzeichneten in einzelnen Fällen (NOK, SEK) sogar Aufwertungen. In einer Welt, in der die US-Notenbank eine straffere Haltung einnimmt, werden EM-Notenbanken ihre Währungen nur durch eine Erhöhung der Leitzinsen unterstützten können.
  3. Auftakt zur Normalisierung der Geldpolitik. Der inflationäre Druck in Schwellenländern, insbesondere in Brasilien, Russland und Ungar, hat die Notenbanken zur Straffung der Geldpolitik gezwungen. Die ersten Falken innerhalb der G10 Länder trauen sich ebenfalls bereits aus ihren Nestern und waren in Norwegen bei der letzten Woche bereits in der Überzahl. Diese erste G10 Zinserhöhung könnte zu Beginn des nächsten Jahres von den Notenbanken in Großbritannien und Kanada und am Ende von der Federal Reserve repliziert werden.
  4. Die Reduktion der Liquidität seitens der Fed rückt näher. Die Märkte sind sich uneinig über die Frage, wie straff sich die US-Notenbank bei dem letzten Treffen tatsächlich gezeigt hat. Laut den Währungs-hütern könnte das gesamte Anleihekaufprogramm bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres beendet werden. In 2023 sehen die Notenbanken drei Zinserhöhungen, wobei die Möglichkeit einer vorgezogenen Straffung gegen Ende 2022 ebenfalls nicht ausgeschlossen werden kann.
  5. Flaschenhalts-Rezession nur ein vorrübergehendes Phänomen? Die Auftragsbücher sind voll, doch die Unterbrechungen in den internationalen Lieferketten scheinen die Industrie-produktion in diversen Ländern massiv zu dämpfen. Die Knappheit wichtiger Inputgüter und der Anstieg der Fracht- und Materialkosten trieben die Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Frankreich im August erneut nach unten
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