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Wöchentliche Marktberichte

Jun 17, 2020 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Konjunkturelle Verbesserung und geopolitische Anspannungen

EUR

Konjunkturerwartungen zeigen nach oben

Wie in den Vereinigten Staaten gab es auch in Deutschland erfreuliche Wirtschaftsnachrichten. Laut dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung scheinen sich die deutschen Konjunkturerwartungen deutlich zum Vormonat verbessert zu haben. Das Stimmungsbarometer steigt um 12,4 Zähler auf den höchsten Stand seit März 2006. Der Sub-Indikator, welcher die derzeitige Lage der Wirtschaft widerspiegelt, bleibt mit einem Wert von minus 83,1 jedoch weiterhin deutlich im negativen Bereich. Auch hier gab es jedoch erste Lebenszeichen, zumal sich auch dieser Indikator zum ersten Mal seit Januar festigen konnte.

Marktteilnehmer warten gespannt auf das dieswöchige Treffen europäischer politischer Entscheidungsträger, in welchem die Debatte um das 750 Milliarden schwere Hilfspaket ganz oben auf der Agenda stehen wird. Die Gemeinschaftswährung wertet gegenüber den meisten Währungen ab, schafft es jedoch, sich über dem Niveau bei EUR/USD 1,1220 zu halten. Die Aufwärtstrendlinie des Währungspaares EUR/CHF bleibt weiterhin intakt, solange sich das Paar oberhalb 1,0680 befindet.

Risikoereignisse des Tages

  • EZ: Inflationsniveau (11:00)

INTRO

Konjunkturerwartungen zeigen nach oben

Wie in den Vereinigten Staaten gab es auch in Deutschland erfreuliche Wirtschaftsnachrichten. Laut dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung scheinen sich die deutschen Konjunkturerwartungen deutlich zum Vormonat verbessert zu haben. Das Stimmungsbarometer steigt um 12,4 Zähler auf den höchsten Stand seit März 2006. Der Sub-Indikator, welcher die derzeitige Lage der Wirtschaft widerspiegelt, bleibt mit einem Wert von minus 83,1 jedoch weiterhin deutlich im negativen Bereich. Auch hier gab es jedoch erste Lebenszeichen, zumal sich auch dieser Indikator zum ersten Mal seit Januar festigen konnte.

Marktteilnehmer warten gespannt auf das dieswöchige Treffen europäischer politischer Entscheidungsträger, in welchem die Debatte um das 750 Milliarden schwere Hilfspaket ganz oben auf der Agenda stehen wird. Die Gemeinschaftswährung wertet gegenüber den meisten Währungen ab, schafft es jedoch, sich über dem Niveau bei EUR/USD 1,1220 zu halten. Die Aufwärtstrendlinie des Währungspaares EUR/CHF bleibt weiterhin intakt, solange sich das Paar oberhalb 1,0680 befindet.

Risikoereignisse des Tages

  • EZ: Inflationsniveau (11:00)

USD

Einzelhandelsumsätze steigen um 17,7%

Nach dem überraschend stark ausgefallenen Arbeitsmarktbericht fügen sich auch die gestern veröffentlichten Einzelhandelsumsätze in die Reihe jüngst positiver Datenpunkte. Der 17,7-prozentige Anstieg der Umsätze im Mai stellt den größten monatlichen Anstieg seit Beginn der Datenaufzeichnung im Jahr 1992 dar. Investoren fühlen sich in ihrer Annahme einer Erholung der Volkwirtschaft bestätigt und treiben die US-amerikanischen Börsen den zweiten Tag infolge nach oben.

Datenveröffentlichungen, welche den Stand des Konsumenten widerspiegelt, genießen derzeit hohe Aufmerksamkeit. Insbesondere da die US-Volkswirtschaft größtenteils durch Konsumausgaben getrieben wird. Vor diesem Hintergrund wird die wichtigste Frage der nächsten Monate sein, wie lange die Normalisierung am Arbeitsmarkt dauern wird.

Dass es zu einer Vollbeschäftigung kommen wird, ist laut dem Präsidenten der US-Notenbank ein plausibles Szenario. Nichtsdestotrotz betont Jerome Powell erneut die nach unten geneigten Risiken und untermauert die Notwendigkeit weiterer stimulierender Maßnahmen. Geldpolitische Erkenntnisse bot die Rede vor dem US-Parlament nicht.

Risikoereignisse des Tages

  • USD: Jerome Powell spricht (18:00)

CHF

Größte Kontraktion seit den 1970ern?

Das Staatssekretariat für Wirtschaft scheint von einer 6,2-prozentigen Abkühlung der schweizerischen Wirtschaft in diesem Jahr auszugehen und nennt die Anspannungen an den Finanzmärkten und den starken Franken als potenzielle Risiken. Obwohl erste Leidindikatoren auf eine Bodenbildung der schweizerischen Ökonomie verweisen, bleibt die erhebliche Abkühlung in den Nachbarstaaten ein den Exportsektor limitierender Faktor.

Hinzu kommt die Aufwertung des Schweizer Franken, welcher im Mai diesen Jahres ein fast fünfjähriges Hoch gegenüber dem Euro verzeichnen konnte. Seitdem konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung kurzzeitig zwar um 3,5 Prozent festigen. Einen großen Teil der Gewinne musste der Euro angesichts der Anspannungen in der vergangenen Woche wieder abgeben.

Risikoereignisse des Tages

  • CH: Keine Wirtschaftsveröffentlichungen


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