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Wöchentliche Marktberichte

Jan 28, 2020 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Märkte erliegen der Risikoaversion

USD

Flucht in den Dollar

Die Safe-Have-Funktion untermauerte am gestrigen Handelstag erneut die Nachfrage nach dem US-Dollar und brachte der Währungen die dritte tägliche Aufwertung infolge ein. Für heute steht lediglich die Veröffentlichung des US-Verbrauchervertrauens an der Tagesordnung. Die fehlenden Erwartungen einer Zinsentscheidung der Federal Reserve minimieren jedoch die Bedeutung und den möglichen Einfluss des Verbrauchervertrauens. Auch die derzeit dominanten Schlagzeilen bezüglich des Coronavirus könnten die Relevanz der Veröffentlichung negieren.

EUR

Schwacher Wochenauftakt

Die Risikoaversion überwältigt die Märkte und führt in Verbindung mit dem unerwartet schwachen deutschen Geschäftsklima zu einem trüben Wochenauftakt für die Gemeinschaftswährung. Auch die überraschende Niederlage der populistischen Partei rund um Matteo Salvini bei den regionalen Wahlen in Italien konnte den Euro nicht vor der dritten täglichen Abwertung bewahren. Die seit Oktober anhaltende positive Dynamik des EUR/USD wurde nun durch einen kurzfristig negativen Trend abgelöst. Im Rahmen der Abwärtstendenz scheint bei einem Unterlaufen der 1,0980 auch Potenzial für Bewegungen bis 1,0940 zu bestehen. In der Zwischenzeit profitiert auch der Schweizer Franken von der eingesetzten Risikoaversion und nimmt nun das Niveau um EUR/CHF 1,0630 ins Visier.

CZK

Vom Höhenflug zur Talfahrt

Das knapp zweijährige Hoch des polnischen Zloty war nur von kurzer Dauer. Im Rahmen der erneut eingesetzten Risikoaversion erliegt der Zloty dem Kapitalentzug und wertet auf ein fünfwöchiges Tief ab. Sollte im weiteren Verlauf auch das Niveau um 4,30 überschritten werden, könnte ein weiterer Abverkauf in die Wege geleitet werden. Auch die tschechische Krone verzeichnet die fünfte tägliche Abwertung infolge, weist jedoch bestehende positive Tendenzen auf, solange sich EUR/CZK unterhalb des Niveaus 25,41 befindet. In Ungarn wird die heutige Zinsentscheidung voraussichtlich durch die Schlagzeilen bezüglich des Coronavirus überschattet werden. Regionale Marktteilnehmer versprechen sich trotz der erwarteten Zinskonstanz neue Erkenntnisse über die ungarische Volkswirtschaft.


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