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Wöchentliche Marktberichte

Dez 20, 2019 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Marktruhe kehrt ein

USD

EUR USD (1,1115)
Das Währungspaar hält sich trotz der Rücksetzer dieser Woche weiterhin oberhalb der Unterstützung 1,11. Bedanken kann sich die Gemeinschaftswährung diesbezüglich bei der weiterhin leicht positiven Stimmung an der Handelsfront und vermehrter Signale einer Erholung der europäischen Industrie. Kurz vor den Feiertagen wird die heutige Datenlage das Schicksal des EURUSD bestimmen. Neben dem deutschen und europäischen Konsumentenvertrauen wird die Veröffentlichung der US-amerikanischen Inflation und des Bruttoinlandsproduktes genau beobachtet werden. Die kurzfristige Bewegungsspanne zwischen 1,11 und 1,1150 (200-1D Moving Average) könnte somit unter Beschuss kommen, sollten die Endergebnisse von den Erwartungen abweichen.

Im neuen Jahr wird die nachhaltige Erholung der Gemeinschaftswährung erheblich von den weiteren Entwicklungen der US-China Handelsgespräche, einem positiven Brexit-Ergebnis und der Festigung des globalen Handels abhängen. Diese drei Faktoren waren es, welche den Euro in den Jahren 2018-2019 nach unten gezogen haben.

CHF

EUR CHF (1,0885)
Der Schweizer Franken durchbricht mit der dritten täglichen Aufwertung infolge zwar die seit September anhaltende Abwärtstrendlinie. Allzu große Aufwertungen werden jedoch von der Unterstützung bei 1,0860 (Tief 14. Nov) limitiert. Sollte im Verlauf der Euro-Schwäche auch dieses Niveau fallen, bleiben Bewegungen bis 1,0830 (27. Sep) nicht auszuschließen.

GBP

EUR GBP (0,8540)
Die Unsicherheiten rund um den Brexit und das Wahlprogramm des britischen Premierministers verhindern auch weiterhin ein geldpolitisches Aktivwerden der Bank of England. Trotz der vorerst bestätigten Zinskonstanz scheinen sich zwei Zentralbanker für eine Lockerung der Geldpolitik eingesetzt zu haben. Dies eröffnet wiederholt die Spekulationen um eine Zinssenkung am Anfang des nächsten Jahres und treibt den EURGBP erneut über die 0,85.  Sollte sich das Währungspaar über die 0,8550 (50-1D Moving Average) kämpfen, dient die Barriere bei 0,86 als nächster Referenzpunkt, an dem kurzfristig Ende der Euro-Erholung sein könnte.

PLN

EUR PLN (4,2630)
Die polnischen Währungshüter zeigen sich zwar bei Weitem nicht so straff wie die Kollegen aus Tschechien. Der Leitzinssatz von 0,9 Prozent und  die fehlende Lockerungsbereitschaft seitens der polnischen Notenbank scheinen dem Zloty trotzdem zugunsten zu kommen. Das zentraleuropäische Währungspaar notiert somit weiterhin knapp oberhalb des fünfmonatigen Tiefs bei 4,25.

HUF

EUR HUF  (330,50)
Eine fehlende Datenlage kurz vor den Feiertagen lässt die Bewegungsspanne der ungarischen Währung gering ausfallen. Fundamentale Neupositionierungen könnte es erst bei einem Ausbruch des derzeitigen Korridors zwischen 327,90 und 332,00 geben.

CZK

EUR CZK  (25,414)
Nach einer fünfwöchigen Abwärtsbewegung unterläuft das zentraleuropäische Währungspaar nach wiederholtem Anlauf die 20-monatige Unterstützung bei 25,415. Obwohl das Währungspaar unmittelbar nach dem Durchbruch wieder nach oben springt, scheint dieses Niveau nun als kurzfristige Barriere möglicher Euro-Erholungen zu dienen.


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