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Jan 14, 2019 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Hoffnung auf neue Brexit-Optionen

USD

EUR GBP (0,8930)

Allerhand Anstrengungen wurden offensichtlich am Freitag noch unternommen, um die die für morgen geplante Abstimmung über das Brexit-Abkommen nicht zu einem totalen Misserfolg für Theresa May werden zu lassen. So soll einem Medienartikel zufolge etwa EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker versuchen, die umstrittene Notfalllösung zur Vermeidung einer irisch/nordirischen Grenze, den sogenannten Backstop, auf eine Dauer von einem Jahr zu begrenzen. Und auf der anderen Seite beschäftigten sich bereits Teile des britischen Kabinetts damit, Optionen für den sogenannten „Plan B“ auszuloten, falls die Premierministerin die Abstimmung verlieren sollte. Auch soll es pro-europäische Minister geben, die Theresa May aufgefordert haben, mit der Labour-Opposition über einen gemeinsamen Abstimmungsplan zu verhandeln. Unter Sterling-Händlern schienen indes am Freitag die positiven Perspektiven, die sich aus der weithin erwarteten Ablehnung des Brexit-Abkommens ergeben könnten, die Ängste vor einem No-deal-Brexit verdrängt zu haben. Sei es, dass mit einer Abstimmungsniederlage Mays der Boden für eine Verschiebung des Brexit-Termins vom 29. März auf ein späteres Datum bereitet oder auch die Voraussetzung für ein zweites Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der EU geschaffen würde. Im Verlauf des Handelstages befestigte sich das Pfund gegenüber dem Euro jedenfalls vorübergehend auf den höchsten Kurs seit fünf Wochen, doch die Gemeinschaftswährung verblieb am Ende innerhalb ihrer Konsolidierungszone zwischen 0,8825/30 und 0,9090. Positiv für Sterling dürfte darüber hinaus auch die am Freitag publizierte Wachstumszahl gewesen sein, wonach das britische Bruttoinlandsprodukt im November mit +0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat etwas besser als erwartet ausgefallen war.

USD

USD CHF (0,9830)

Auch wenn sich der Dollar gegenüber einem Währungskorb (gemessen am Dollar-Index) am Freitag leicht befestigen konnte, ließ er gegenüber dem Franken keine Anzeichen für eine Erholung erkennen. Möglicherweise präsentierte sich der Franken aber auch deswegen etwas robuster, da er noch am Vortag auch gegenüber vielen anderen Valuten überproportional an Wert verloren hatte. Damit bleibt der Greenback im übergeordneten Abwärtstrend mit Stabilitätspunkt bei 0,9870 (leicht modifiziert). Bis dieses Niveau überwunden ist, bleibt das Abwärtsrisiko bis auf 0,9705 bestehen.

GBP

EUR GBP (0,8930)

Allerhand Anstrengungen wurden offensichtlich am Freitag noch unternommen, um die die für morgen geplante Abstimmung über das Brexit-Abkommen nicht zu einem totalen Misserfolg für Theresa May werden zu lassen. So soll einem Medienartikel zufolge etwa EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker versuchen, die umstrittene Notfalllösung zur Vermeidung einer irisch/nordirischen Grenze, den sogenannten Backstop, auf eine Dauer von einem Jahr zu begrenzen. Und auf der anderen Seite beschäftigten sich bereits Teile des britischen Kabinetts damit, Optionen für den sogenannten „Plan B“ auszuloten, falls die Premierministerin die Abstimmung verlieren sollte. Auch soll es pro-europäische Minister geben, die Theresa May aufgefordert haben, mit der Labour-Opposition über einen gemeinsamen Abstimmungsplan zu verhandeln. Unter Sterling-Händlern schienen indes am Freitag die positiven Perspektiven, die sich aus der weithin erwarteten Ablehnung des Brexit-Abkommens ergeben könnten, die Ängste vor einem No-deal-Brexit verdrängt zu haben. Sei es, dass mit einer Abstimmungsniederlage Mays der Boden für eine Verschiebung des Brexit-Termins vom 29. März auf ein späteres Datum bereitet oder auch die Voraussetzung für ein zweites Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der EU geschaffen würde. Im Verlauf des Handelstages befestigte sich das Pfund gegenüber dem Euro jedenfalls vorübergehend auf den höchsten Kurs seit fünf Wochen, doch die Gemeinschaftswährung verblieb am Ende innerhalb ihrer Konsolidierungszone zwischen 0,8825/30 und 0,9090. Positiv für Sterling dürfte darüber hinaus auch die am Freitag publizierte Wachstumszahl gewesen sein, wonach das britische Bruttoinlandsprodukt im November mit +0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat etwas besser als erwartet ausgefallen war.

CHF

EUR CHF (1,1280)

Der Euro konnte am Freitag seine anfänglich positive Note nicht beibehalten und landete schließlich in der Mitte seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1210 und 1,1355. Damit ist der positive Vorschuss für das Währungspaar, verbunden mit dem Beginn einer etwas stärkeren Aufwärtsbewegung, fast wieder verpufft, weswegen ein nachhaltiges Trend-Signal nunmehr erst oberhalb von 1,1375 erwartet werden kann.

PLN

EUR PLN (4,2930)

Der Zloty blieb auch am Freitag mangels neuer wichtiger ökonomischer Daten trendlos, setzte den Euro allerdings geringfügig unter Druck. Dennoch bleibt die Gemeinschaftswährung in der oberen Hälfte ihrer Konsolidierungszone zwischen 4,2770 und 4,3080 gefangen.


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