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Jul 27, 2018 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Zeit gewonnen 

USD

EUR GBP (0,8885)

Der Brexit scheint die Akteure derzeit nicht zu beschäftigen, obgleich die britische Premierministerin Theresa May gestern der Bevölkerung versicherte, sie brauche sich hinsichtlich der Bevorratung von Medikamenten und Blutkonserven für den Fall eines „No Deal“ Brexit keine Sorgen zu machen. Aber man wolle für alle Eventualitäten gerüstet sein, damit sich die Bevölkerung wohl und sicher fühle. Unbeirrt davon hat sich das britische Pfund gestern gegenüber dem Euro marginal, aber immerhin den fünften Tag hintereinander befestigt, was auch den Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of England in der kommenden Woche geschuldet sein dürfte. Die implizite Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt in Höhe von 25 Basispunkten betrug auch gestern mehr als 80 Prozent, so dass man eher mit einer deutlichen Abschwächung von Sterling rechnen muss, sollten diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Im gleichen Zug ist der Euro zeitweise der Untergrenze seines kurzfristigen Aufwärtstrends bei 0,8855/60 sehr nahegekommen, konnte sich aber noch einmal berappeln.

USD

USD CHF (0,9935)

Während die meisten Akteure davon ausgehen, dass heute das Bruttoinlandsprodukt der USA für das zweite Quartal 2018 mit einem annualisierten Zuwachs von 4 bis 5 Prozent verkündet wird, gibt es zumindest einen Hinweis, dass die Berater um Donald Trump sowie der Präsident selbst mit zuletzt kolportierten 4,8 Prozent möglicherweise zu optimistisch gewesen sein könnten. Denn das viel beachtete Prognosemodell der Fed von Atlanta wies in der gestrigen Vorhersage für das zweite Quartal nur noch einen annualisierten saisonbereinigten Wert von 3,8 Prozent aus. Das ist ein Einbruch gegenüber der vorvergangenen Prognose vom 18. Juli um 0,7 Prozentpunkte. Dennoch zeigte sich der US-Dollar relativ unbeeinflusst gegenüber dem Franken. Damit bewegt sich der Greenback weiterhin in einer Seitwärtsentwicklung zwischen 0,9855 und 0,9995.

GBP

EUR GBP (0,8885)

Der Brexit scheint die Akteure derzeit nicht zu beschäftigen, obgleich die britische Premierministerin Theresa May gestern der Bevölkerung versicherte, sie brauche sich hinsichtlich der Bevorratung von Medikamenten und Blutkonserven für den Fall eines „No Deal“ Brexit keine Sorgen zu machen. Aber man wolle für alle Eventualitäten gerüstet sein, damit sich die Bevölkerung wohl und sicher fühle. Unbeirrt davon hat sich das britische Pfund gestern gegenüber dem Euro marginal, aber immerhin den fünften Tag hintereinander befestigt, was auch den Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of England in der kommenden Woche geschuldet sein dürfte. Die implizite Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt in Höhe von 25 Basispunkten betrug auch gestern mehr als 80 Prozent, so dass man eher mit einer deutlichen Abschwächung von Sterling rechnen muss, sollten diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Im gleichen Zug ist der Euro zeitweise der Untergrenze seines kurzfristigen Aufwärtstrends bei 0,8855/60 sehr nahegekommen, konnte sich aber noch einmal berappeln.

EUR

EUR CHF (1,1580)

Dass das Ergebnis der gestrigen EZB-Sitzung unter dem Strich taubenhaft aufgefasst wurde, zeigt sich auch im Verhältnis des Euro zum Franken, der nach Tagen der Starre mit einem Male nach unten abdriftete. Zwar hätte die Gemeinschaftswährung immer noch das Potenzial, 1,1730 zu erreichen, wobei aber nach einem Unterschreiten von 1,1570 fast alle Aufwärtsdynamik aufgebraucht und unterhalb von 1,1535 die Aussichten auf einen etwas länger anhaltenden Aufwärtstrend endgültig gebrochen wären.

PLN

EUR PLN (4,2920)

Möglicherweise bedingt durch den leicht taubenhaften Eindruck, den die EZB gestern bei ihrer Sitzung hinterlassen hat, hat der Euro die Untergrenze seiner Konsolidierungszone gegenüber dem Zloty verletzt und ist nun auf dem Weg in Richtung 4,2590, gegebenenfalls auch 4,2400. Der neue Abwärtstrend bleibt erhalten, solange an der Oberseite 4,3290 nicht überschritten wird.


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