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Okt 18, 2021 | Devisenmarktanalyse

Globale Themen

Die Inflation ist Gesprächsthema Nummer eins an den Märkten.

Weekly

Zusammenfassung I 5 things to know

  1. Die Inflation ist Gesprächsthema Nummer eins an den Märkten. Höhere Preise machen dem Konsumenten trotz einer fabelhaften Lage am Arbeitsmarkt zu schaffen. Der Inflationsgrund als Ursache für die Verschlechterung des US-Konsumentenklimas wurde so oft in den Umfragen der Michigan Universität genannt wie seit 1980 nicht mehr. Die US-Inflation blieb den fünften Monat infolge bei einem Jahreswachstum von mindestens 5%. Dies scheint die Annahme der "vorübergehenden" Inflation immer mehr zu schwächen.
  2. Wie lange können die Börsen den globalen Turbulenzen trotzen?  Starke Unternehmensgewinne und erwartungsübertreffende Daten aus den USA trieben die meisten Börsenindizes in der vergangenen Woche nach oben. Höhere Börsenbewertungen und ein leichter Abfall der US-Renditen führten aufgrund der momentan hohen Korrelation zwischen den Anlagen zu einem etwas schwächeren US-Dollar.
  3. Prozyklische G10-Valuten nach 20 Monaten erneut am Vorkrisenniveau. Seitdem die globale Pandemie die Märkte im März und April letzten Jahres in den Panik-modus gezwungen hat, notierten die meisten G10 und Schwellenländerwährungen mit einigen Ausnahmen schwächer gegenüber dem Euro. Mit der jüngsten Kapitalverlagerung und Schwäche der Gemeinschaftswährung konnten CAD, NOK und GBP nun zum ersten Mal seit 18 Monaten ihre gesamten pandemie-induzierten Verluste wieder wettmachen.
  4. Höhere Preise und fehlende Arbeiter zerren an der Gemütslage in KMU. Die Preissetzungsmacht ist im Umfeld steigender Preise essenziell um einen Abfall der Gewinnmargen zu verhindern. Die Hälfte der befragten KMU in den USA verzeichneten im September Schwierigkeiten bei der Füllung offener Stellenangebote. Der 48-jährige Durchschnitt liegt bei 22%. In Verbindung mit anderen Leitindikatoren zeigt sich somit, dass die Rückkehr zur Vollbeschäftigung von anderen Faktoren als dem Arbeitsangebot zurückgehalten wird.
  5. Lieferkettenengpässe haben jede Region der Welt erreicht. Höhere Einsatzkosten und die Materialknappheit verstärken die Wirtschaftsabkühlung in industriellen Nationen. In Deutschland führten die Lieferkettenengpässe jüngst zu starken Revisionen des Wirtschaftswachstums für dieses Jahr. Der Aufschwung wird wohl bis nächstes Jahr auf sich warten lassen. Auch in China lässt sich die Abkühlung ablesen. Die zweitgrößte Wirtschaft der Welt wuchs im dritten Quartal um 4,9% und somit schwächer als erwartet wurde.
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